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Keep on the Bauerlands, Teil 0: Expeditionsvorbereitung

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Eine ganz schön lange Pause liegt hinter uns. Naja, genauer gesagt hinter mir und meinem Interesse an den bisher hier erörterten Themen. Gerade läuft bei mir keine „old school“ DSA Kampagne, deswegen auch wenig Bedarf hier neue alte Zauber zu erstellen oder Ähnliches.

Auch meine „Blogroll“ gibt nicht so viel „Reaction Post“ Motivation her, ich folge wohl zu wenig Leuten. Oder genauer gesagt, es gibt einfach zu wenig Kreatives an dem ich mich auf Deutsch ablassen kann, und an Kritik an der Szene versuche ich mich lieber nicht. Immer das gleiche politische Gesabbel, das bekommt ihr ja genügend auf Twitter.

Aber dann gab es doch etwas, was mich wieder etwas in die kreativere Ecke des deutschen Rollenspiels gebracht hat: Eine Kampagnenidee, bei der man das Ur-D&D Abenteuer schlecht hin mit betont ungeeignetem Regelwerk aus heimatlichen Landen kombiniert.

Wieso das denn?

Im Tanelorn Forum gab es vor einiger Zeit eine recht interessante Frage: „Verwendet ihr DSA 5/ 4/4.1 Regeln mit einem anderen Setting?“. Die Antworten waren nicht sonderlich überraschend. Seit ich mich erinnern kann, gab es bedeutend mehr Leute die andere Regelwerke für Aventurien genutzt haben, als das jeweilige DSA System für die Settings anderer Systeme. Einige wenige noch für ihre ersten Homebrew Settings, gerade in den Anfangszeiten wo man als Rollenspieler nicht so viele andere Systeme kannte – vielleicht D&D, was aber dann schon wieder ein ganz anderer Spielstil wäre.

Spaßeshalber schrieb ich dann, dass man ja mal das Ur-D&D Abenteuer „Keep on the Borderlands“ mit DSA 4 machen könnte, „damit sich möglichst viele Leute aufregen“.

Als Scherz gedacht, aber was soll ich sagen: Inzwischen reizt mich diese Thematik so weit, dass ich bereit bin hier ein paar Posts in die Details zu gehen, und wenn es mir nach deren zwei oder drei immer noch Spaß bereitet, sowas sogar mal in den (online) Raum zu stellen.

Demnächst in diesem Kino

Ich plane dies in mehrere Artikel aufzuteilen:

  1. Was ist denn Keep on the Borderlands? Beinhaltet dann auch eine Handvoll an Clones und Weiterentwicklungen.
  2. Wieso kollidiert so etwas mit DSA? Eine kleine Spielstil- und Abenteuer-Analyse. Ausblick auf den Stil denn das Unheilige Amalgam dann haben soll.
  3. DSA Regel-Geplänkel, welche Regeln man nimmt und was man erweitern muss.
  4. DAS ABENTEUER!

Was nicht kommt

Ich sehe dies als konstruktives Unterfangen, nicht als Vehikel um eins der beteiligten Systeme oder Settings herunterzureden. Eine fruchtbare Kreuzung eher, auch wenns vielleicht ein paar Seitenhiebe auf Ulli oder Gary geben wird.

Dies wird auch kein grandioses DSA meets D&D Hausregelprojekt. Ziel ist möglichst wenig Veränderungen bei beiden Beteiligten.

Was leider wohl auch nicht kommt, ist ein Let's Play, es sei denn genügend Leute melden sich rechtzeitig.

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